Formschnitt
Nur der junge, grüne Zuwachs kommt ab. Die Pflanze bleibt dicht und behält ihre Größe und Form, ob Kugel, Kegel oder natürlich gewachsen. Das ist der Schnitt für jede gepflegte Pflanze, meist einmal im Jahr.
heckenschnitt.com
030 914 644 49
Preis berechnen
Wir schneiden Ziersträucher, einzelne Koniferen und kleine Bäume bis 4,5 m Höhe in Berlin, Potsdam & Umland, vom Formschnitt bis zur Verjüngung. Das Schnittgut nehmen wir mit. Probieren Sie hier aus, was die einzelnen Schnitte bewirken und wie die Pflanze ein und drei Jahre später aussieht.
Ein Strauch, zwei, drei Jahre nicht geschnitten: lange Triebe in alle Richtungen. Tippen Sie auf „Formschnitt“.
Vereinfachte Zeichnung. Wie Ihre Pflanze danach aussieht, hängt von Art, Alter und Zustand ab.
Wie beim Heckenschnitt unterscheiden wir drei Schnitte: Nur den grünen Zuwachs nachschneiden, kräftig zurücknehmen oder ins alte Holz verjüngen. Je tiefer wir schneiden, desto länger dauert es und desto mehr Schnittgut fällt an.
Nur der junge, grüne Zuwachs kommt ab. Die Pflanze bleibt dicht und behält ihre Größe und Form, ob Kugel, Kegel oder natürlich gewachsen. Das ist der Schnitt für jede gepflegte Pflanze, meist einmal im Jahr.
So nennen wir den kräftigen Rückschnitt: Die Pflanze wurde ein paar Jahre nicht geschnitten. Wir nehmen sie deutlich zurück, in dickere Triebe, aber noch nicht ins alte Holz. Sie wird lichter und treibt bald wieder aus.
Der Schnitt ins alte Holz, wenn eine Pflanze viel zu groß oder von innen kahl geworden ist. Einen Strauch setzen wir dafür „auf den Stock“, also kurz über dem Boden ab. Ob und wie schnell er wieder austreibt, hängt von der Pflanze ab.
Nicht jedes Gehölz verträgt den Schnitt ins alte Holz gleich gut. Darum fragen wir vor jeder Verjüngung, was für eine Pflanze Sie haben.
Viele Ziersträucher treiben nach dem Schnitt auf den Stock kräftig wieder aus, etwa Spierstrauch, Deutzie, Hartriegel, Zierjohannisbeere, Pfeifenstrauch oder Haselnuss. Die Blüte fällt danach ein, zwei Jahre aus. Zaubernuss, Magnolie, Seidelbast, Ginster, Lavendel oder Felsenbirne vertragen das nicht, die lichten wir nur aus.
Thuja, Scheinzypresse und Wacholder treiben aus altem, braunem Holz kaum oder gar nicht wieder aus. Die Höhe lässt sich trotzdem verringern: Ein grüner Seitentrieb richtet sich auf und schließt die Spitze. Viel höher wird die Pflanze danach aber nicht mehr. An den Seiten schneiden wir nur im Grünen. Die Eibe ist die Ausnahme, sie verträgt auch den Schnitt ins alte Holz.
Kugelbäume wie Kugelahorn, Kugel-Robinie oder Kugel-Trompetenbaum behalten ihre runde Krone meist von selbst. Wird sie mit den Jahren zu breit oder zu schwer, nehmen wir sie kräftig zurück, wenn nötig bis auf kurze Stummel. Daraus treibt die Krone wieder dicht aus. Kopfweiden schneiden wir regelmäßig so, von Oktober bis Februar. Andere Bäume kürzen wir nur maßvoll und leiten auf Seitenäste ab: Einen Baum zu kappen schadet ihm.
Sträucher, die im Frühjahr blühen, wie Forsythie oder Weigelie, schneiden wir direkt nach der Blüte, denn sie blühen am Holz aus dem Vorjahr. Sommerblüher wie Schmetterlingsflieder, Bartblume oder Rispenhortensie blühen an den neuen Trieben, sie schneiden wir zum Ende des Winters. Koniferen schneiden wir zwischen April und Ende August. Ahorn blutet im Frühjahr stark, Kugelahorn schneiden wir deshalb lieber im Spätsommer.
Vom 1. März bis 30. September verbietet § 39 Bundesnaturschutzgesetz, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Das gilt auch im Garten. Erlaubt sind schonende Form- und Pflegeschnitte. Sträucher verjüngen wir deshalb nur von Oktober bis Februar. Bäume im Garten sind ausgenommen, Nester aber sind immer geschützt. Und größere Bäume können unter die Baumschutzverordnung fallen.
Beim normalen Pflegeschnitt nehmen wir bei Sträuchern jedes Jahr einige der ältesten Triebe direkt über dem Boden heraus, bei Forsythie oder Weigelie etwa jeden fünften. So verjüngt sich der Strauch Stück für Stück, ohne kahl dazustehen. Bei Koniferen nehmen wir nie mehr als ein Drittel des Grüns. Der Schnitt auf den Stock bleibt die Ausnahme für Sträucher, die ihn vertragen.
Ist ein Strauch, eine Konifere oder ein kleiner Baum nicht mehr zu retten, entfernen wir ihn bodennah, auf Wunsch mit Wurzel. Bei Bäumen prüfen wir vorher, ob die Baumschutzverordnung greift: In Berlin gilt sie für Laubbäume ab 80 cm Stammumfang (bei mehrstämmigen Bäumen schon, wenn ein Stamm 50 cm erreicht), in Potsdam ab 45 cm.
Höhe und Breite bestimmen den Grundpreis je Pflanze. Für einen kräftigen Rückschnitt oder eine Verjüngung kommt jeder Meter dazu, um den die Pflanze niedriger wird. Der Mindestauftrag liegt bei 70 € je Termin. Mehrere Pflanzen und andere Arbeiten zählen zusammen.
Etwas kleiner: Schredderschnitt. Deutlich kleiner, bis ins alte Holz: Verjüngung.
| Pflanze Höhe × Breite | Formschnitt | 30 cm kleiner | 1 m kleiner |
|---|---|---|---|
| Strauch 1 × 1 m | 13 € | 19 € | – |
| Strauch 2 × 2 m | 26 € | 32 € | 50 € |
| Strauch 3 × 2,5 m | 36 € | 42 € | 60 € |
| Konifere 2 × 1 m | 17 € | 21 € | 36 € |
| Konifere 3 × 1,2 m | 28 € | 33 € | 48 € |
| Konifere 4 × 1,5 m | 40 € | 45 € | 60 € |
| Baum 3 × 2 m | 40 € | 46 € | 63 € |
| Baum 4 × 3 m | 55 € | 61 € | 79 € |
| Baum 4,5 × 3,5 m | 63 € | 69 € | 87 € |
Noch Fragen? Rufen Sie uns an: 030 914 644 49, Mo–Sa, 8–18 Uhr.
Der Preis richtet sich nach Höhe und Breite. Ein 2 m hoher und 2 m breiter Strauch kostet im Formschnitt etwa 26 €, eine 3 m hohe Konifere etwa 28 € und ein 4 m hoher Kugelbaum etwa 55 €. Für einen kräftigen Rückschnitt kommen je Meter, um den die Pflanze niedriger wird, 23,76 € dazu, bei Koniferen 19,80 €. Der Mindestauftrag liegt bei 70 € je Termin. Mehrere Pflanzen und andere Arbeiten zählen zusammen.
Beim Formschnitt kommt nur der junge, grüne Zuwachs ab, die Pflanze behält ihre Größe. Schredderschnitt ist unser Wort für den kräftigen Rückschnitt: Die Pflanze wird deutlich kleiner, aber wir schneiden noch nicht ins alte Holz. Bei der Verjüngung schneiden wir ins alte Holz, einen Strauch zum Beispiel kurz über dem Boden ab. Je tiefer der Schnitt, desto mehr Arbeit und Schnittgut und desto höher der Preis.
Frühjahrsblüher wie Forsythie, Weigelie oder Zierjohannisbeere direkt nach der Blüte, denn sie blühen am Holz aus dem Vorjahr. Sommerblüher wie Schmetterlingsflieder, Bartblume oder Rispenhortensie zum Ende des Winters, denn sie blühen an den neuen Trieben. Dabei nehmen wir jedes Jahr einige der ältesten Triebe direkt über dem Boden heraus. Einen Strauch auf den Stock setzen dürfen wir nur von Oktober bis Ende Februar.
Ja, aber nur schonend. Vom 1. März bis 30. September verbietet § 39 Bundesnaturschutzgesetz, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Das gilt auch im Garten. Erlaubt sind schonende Form- und Pflegeschnitte, die den Zuwachs entfernen. Bäume im Garten sind von dem Verbot ausgenommen. Vogelnester sind das ganze Jahr geschützt: Sitzt ein Nest in der Pflanze, lassen wir die Stelle aus.
Ja, um höchstens etwa ein Drittel. Thuja, Scheinzypresse und Wacholder treiben aus altem Holz kaum oder gar nicht wieder aus, aber ein grüner Seitentrieb unterhalb der Schnittstelle richtet sich auf und schließt die Spitze. Viel höher wird die Pflanze danach nicht mehr. An den Seiten schneiden wir nur im Grünen, denn dort bliebe das braune Holz kahl. Die Eibe verträgt auch einen Schnitt ins alte Holz.
Meist gar nicht: Kugelbäume wie Kugelahorn, Kugel-Robinie oder Kugel-Trompetenbaum behalten ihre runde Krone von selbst. Wird sie mit den Jahren zu breit oder zu schwer, nehmen wir sie kräftig zurück, wenn nötig bis auf kurze Stummel am Kronenansatz. Daraus treibt der Baum wieder aus und bildet eine neue, runde Krone. Ahorn blutet im Frühjahr stark, ihn schneiden wir deshalb lieber im Spätsommer.
Gut vertragen den Schnitt auf den Stock zum Beispiel Spierstrauch, Deutzie, Hartriegel, Zierjohannisbeere, Pfeifenstrauch, Haselnuss und Weide; Flieder verjüngen wir lieber über zwei, drei Jahre. Zaubernuss, Magnolie, Seidelbast, Ginster, Lavendel und Felsenbirne vertragen keinen Schnitt ins alte Holz, sie lichten wir nur aus. Nach dem Schnitt auf den Stock fällt die Blüte meist ein, zwei Jahre aus.
Ja. Wir schneiden die Pflanze bodennah ab und nehmen alles mit, auf Wunsch auch mit Wurzel für 55 € extra. Bei Bäumen prüfen wir vorher, ob die Baumschutzverordnung greift.
Das hängt von Baumart und Stammumfang ab. In Berlin schützt die Baumschutzverordnung Laubbäume, die Waldkiefer, Walnuss und Türkische Baumhasel ab 80 cm Stammumfang, gemessen in 1,30 m Höhe; mehrstämmige Bäume schon, wenn ein Stamm 50 cm erreicht. Andere Obstbäume und andere Nadelbäume sind nicht geschützt. In Potsdam sind Bäume in bebauten Gebieten schon ab 45 cm Stammumfang geschützt, gemessen in 1 m Höhe. In Berlin sind fachgerechte Pflegeschnitte ohne Genehmigung erlaubt. Vor dem Entfernen prüfen wir den aktuellen Stand.
Wir sammeln es ein, nehmen es mit und bringen es zur Kompostierung. Das ist im Preis enthalten. Behalten Sie das Schnittgut, sparen Sie 10 %, beim Entfernen 35 %.
Haben Sie den Rechner benutzt, sind seine Werte schon eingetragen. Sagen Sie uns noch, welche Pflanzen es sind. Ein Foto hilft dabei. Wir melden uns werktags innerhalb eines Tages mit einem Terminvorschlag, meist für die nächsten 1–2 Wochen.
Ihre Angaben nutzen wir nur für Ihre Nachricht. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.